Flugsportring Kraichgau e.V. SinsHEIM

mehr als nur Flugsport!

 

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Vom 22. bis 28.März veranstaltete der FSR Kraichgau das alljährliche Fluglager. Durch die nette Bekanntschaft und den überaus höflichen Service der dortigen Vereinsmitglieder wurde entschieden, das Fluglager wieder wie im Vorjahr in Leibertingen auf der Schwäbischen Alp zu verbringen. Nach der Ankunft war das Wetter am Montag „nicht fliegbar“, wie es ein Pilot sagt. Doch natürlich hatte die überaus kreative Jugend des FSR die noch nässere Idee: Schwimmbad. Auch am Dienstag gab es keine Verbesserung des Wetters. Erst am Mittwoch konnte der Flugbetrieb beginnen. Nach kurzen Einweisungsflügen waren die bereits A-geprüften Flugschüler in der Luft wieder auf sich allein gestellt. Der Tag konnte gemütlich mit einem aus selbst gesammeltem Holz entfachten Feuer beendet werden. Hierzu wurde kein Aufwand gescheut und der Wald von einer nach 24 Jahren verstorbenen, 12,50m großen Tanne befreit. Der nächste Tag begann. Mit zwei Motorseglern wurde ein Flug in die Alpen gewagt. Auch der Segelflugbetrieb auf dem Flugplatz war nun in vollem Gange. Nach dem Spruch eines Vereinsmitgliedes, das Seilrückholfahrzeug würde mehr Sprit verbrauchen als die Flugzeugschleppwinde, begann ein Flugschüler zu schmunzeln. Nachdem auch am Samstag wieder ein erfolgreicher Flugtag zu Ende ging, waren zwei Flugschüler bereit, endlich mit leerem Rücksitz zu fliegen: Ein Schüler des FSR sowie einer des dortigen Vereins führte seine ersten drei Alleinflüge durch und meisterte so bravourvoll die A-Prüfung. Traditionell folgte die „Hinternklopf“-Zeremonie: Durch einen zaghaften Schlag auf das Hinterteil, zu welchem jeder freundlich befähigt wurde, soll den Flugschülern allzeit gute Thermik gewünscht werden. So endete das Fluglager mit vergnügten Segelfliegern, die sich nun wieder auf die Heimfahrt ins Kraichgau machten.

Text: Aaron Holzapfel
Bilder: Benjamin Bauer, Aaron Holzapfel

Link zum Bilderblog:
https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72157670221506356

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Stolz sind wir auf unseren Bernd, der am vergangenen Wochenende erfolgreich die Prüfung zum Windenfahrer ablegte. Nicht nur Prüfungsspleiß und die Schlepps selbst waren erfolgreich demonstriert worden, auch allerhand theoretische Fragen galt es korrekt zu beantworten. Diese reichen vom Seilaufbau, über die täglichen Checkpunkte bis hin zum Verhalten in besonderen Fällen.
Wann muss ein Seil im Notfall gekappt werden? Und welchen Abstand muss die Absperrung zur Winde haben? Viele Fragen galt es zu beantworten um auch später in der Praxis schnell die richtige Entscheidung zu treffen. Freiwillig blieb er dann auch den ganzen Tag auf der Winde, um zusätzliche Schlepps zu machen und so auch die Praxis zu vertiefen.
Wir freuen uns auf gefühlvolle Schlepps und dass der Windenfahrerschein zeitnah auch bei Dir ankommt.

Windenfahrer

2. Platz bei den Vereinsmeisterschaften im Segelkunstflug

Alljährlich wechselt der Austragungsort des Salzmann-Cup, benannt nach unserem Mitglied Wilhelm „Salzmann“ Düerkop, seinen Austragungsort. Die Vereinsmeisterschaften im Segelkunstflug fanden dieses Jahr in Auerbach im Vogtland statt, vorbildlich organisiert durch den dortigen Fliegerklub Auerbach e.V.
Trotz schwieriger Wetterumstände konnte in allen Klassen (Sportsman, Advanced und der „Königsklasse“ Unlimited) geflogen werden und auch die Sinsheimer Piloten Sebastian Scholz und Robin Kemter kämpften im Team mit Klaus Leinert (Ansbach) und Sandro Rutz (Rothenburg) um die Plätze. Sebastian Scholz konnte in der Advanced Klasse den 2.Platz erfliegen, Robin Kemter erreichte in der Unlimited Klasse einen soliden 7.Platz in der Einzelwertung. In der Teamwertung schafften es die 4 Piloten durch konstante Flüge auf den 2.Platz. Nun stehen die Vorbereitungen klar unter den Vorzeichen der anstehenden Deutschen Meisterschaften in Gera, beide Piloten haben sich hierfür bereits qualifiziert.

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20160603 Teamwertung

20160603 kunstflug